Testspiel, Spieldatum: 21.07.2010 um 18:00:00| Schwarz-Weiss Essen : SC Preußen |
| 0:2 (0:1) |
| Tore: 0:1 Kara (35., Foulelfmeter), 0:2 N'Diaye (64.) |
| Ort: Stadion am Uhlenkrug vor 200 Zuschauern |
| Schiedsrichter: Sören Storks |
Aufstellung Schwarz-Weiss Essen Ritz, Chr. Zeh, Yilmaz, Bednarski, Setzke, M. Zeh, Stahmer, Losing, Pappas, Schulz, Karachristos
| Aufstellung SC Preußen Lenz - Loose (46. Dieckmann), Mümken, Westermann, Lorenz - Glöden, Schmider - Möllering, Kara (46. Kühne) - Güvenisik (46. Pollok), N'Diaye
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| Gelbe Karte/n: - / Kühne |
Mehr dazu:Im urigen Stadion am Uhlenkrug besiegte der SC Preußen 06 e.V. Münster den Gastgeber Schwarz-Weiss Essen am Mittwochabend mit 2:0 (1:0). Mehmet Kara (35.) und Babacar N’Diaye (64.) waren dabei erfolgreich für ihr Team.
Vor gut 200 Zuschauern ließ Trainer Marc Fascher diesmal acht Spieler über die komplette Distanz von 90 Spielminuten gehen. Manuel Dieckmann, Stefan Kühne und Wojciech Pollok kamen in der Halbzeitpause für Julian Loose, Mehmet Kara und Sercan Güvenisik. Das Tor hütete Manuel Lenz, vor dem jungen Innenverteidigerpärchen Mümken/Westermann. Der 32jährige Oliver Glöden führte das Team in dieser Begegnung als Mannschaftskapitän.
Rechts im Mittelfeld spielte Tino Möllering, der bereits nach vier Minuten im Mittelpunkt des Geschehens stand: Glöden eroberte, Güvenisik spielte direkt steil und Möllering erschien frei vor dem Essener Keeper Tobias Ritz. Sein Abschluss ging dann aber am Tor vorbei (4.). Eine Minute später drehte sich Güvenisik dann im Sechszehnmeterraum einmal zu viel mit dem Ball – Gefahr verpufft (5.).
In der nächsten halben Stunde verflachte die Partie zunehmend. „Wir hatten einige Unsicherheiten dabei, haben unnötige Fehlpässe gespielte“, bemerkte auch Trainer Fascher. Intensiv geführt war das Spiel allerdings schon, es gab viele, kleine Nickeligkeiten. So auch in Spielminute 34, als Sercan Güvenisik im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Folgerichtig konnte Mehmet Kara den fälligen Strafstoß zur 1:0-Führung der Adlerträger verwandeln (35.).
Nach dem Seitenwechsel wurden die Preußen dann deutlich feldüberlegen. „Das war nicht brillant, doch ich denke schon, dass wir überlegen und souverän gewonnen haben“, meinte der 41jährige Trainer der Preußen. Grund für Faschers Zufriedenheit lieferten vor allem Tino Möllering und Babacar N’Diaye. Beiden fehlte jedoch zu häufig die Konsequenz im Abschluss.
So hatte Möllering auch zu Beginn der zweiten Hälfte eine einhundertprozentige Torchance (48.). Auch gegen Ende der Partie versuchte er sich abermals – glücklos (86.). Drei Mal scheiterte Babacar N’Diaye, entweder am Torwart, am Abseitspfiff oder an sich selbst (50., 77., 78.). In der 64. Minute fand Julian Westermann die Schnittstelle in der Essener Abwehrreihe und bediente N’Diaye so, dass er das 2:0 erzielen konnte. Glück hatten die Schwarz-Weissen noch, als nach eine Lorenz-Ecke gleich Polloks und auch Kühnes Schuss auf der Linie geklärt wurden (72.)
„Ich fand des Test ok. Das ist ein verdienter Sieg, der sicherlich ein bis zwei Tore zu niedrig ausgefallen ist. Es gab einige Hochs und Tiefs im Spiel, mit dem ich jedoch insgesamt zufrieden sein kann“, lautet Marc Faschers Fazit. Einen Verbesserungspunkt sprach er noch an: „In unserem Spiel soll Tiefe vor Breite herrschen. Teilweise haben wir noch zu viel quer gespielt, was sich aber steigern wird, wenn die Frische zurückkommt.“
Chance das zu zeigen hat die Adlerelf dann am kommenden Samstag, wenn sie Zweitligist Energie Cottbus testet. Bei GW Schwagstorf ist um 15 Uhr Anstoß im Stönneberg-Stadion.