Testspiel, Spieldatum: 13.07.2010 um 18:30:00| SC Preußen : RW Ahlen |
| 0:0 (0:0) |
| Ort: Anlage des 1. FC Gievenbeck vor 600 Zuschauern |
| Schiedsrichter: Dimitrios Gavrilas |
Aufstellung SC Preußen Lenz - Duah (70. Westermann), Mümken, Halet, Huckle (46. Lorenz) - Bourgault (83. Schmider), Kühne - Chitsulo (46. Dieckmann), Glöden, Kara (46. Möllering) - N'Diaye (70. Pollok)
| Aufstellung RW Ahlen Maczkowiak - Hille (79. Özkara), Alder, Mimbala (60. Flottmann), Vrzogic (74. Stiller) - Busch, Book - Piossek (80. Kluft), Wölk (74. Blacha), Ghasemi (60. Kraus) - Tankulic (60. Knappmann)
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| Gelbe Karte/n: Bourgault - Busch, Knappmann |
Mehr dazu:Nur zwei Tage nach dem 0:0 gegen den FC Porto bestritt der SC Preußen 06 e.V. Münster am Dienstagabend das nächste Testspiel. In Gievenbeck wurde vor rund 600 Zuschauern ein 0:0 gegen Rot Weiß Ahlen erreicht. Trainer Marc Fascher war zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft und freute sich über „den Teilerfolg, den wir uns verdient haben.“
Die Preußen traten im 4-2-3-1-System gegen den Zweitliga-Absteiger an. Die zuletzt gegen Porto geschonten Mehmet Kara, Jürgen Duah und Wojciech Pollok waren wieder einsatzbereit. Julian Loose, Sercan Güvenisik und Patrick Kirsch fehlten im Vergleich zum Porto-Spiel hingegen. Im Tor spielte Manuel Lenz volle 90 Minuten. Buchholz wird am kommenden Wochenende beim Blitzturnier in Cloppenburg zwischen den Pfosten stehen.
Die von Schiedsrichter Dimitrios Gavrilas geleitete Partie begann sehr verhalten. Es dauerte zehn Minuten bis zur ersten nennenswerten Aktion. Mehmet Kara setzte sich auf der rechten Seite durch und fand mit einem Flankenball den Kopf von Oliver Glöden. Ahlens Verteidiger Alder konnte jedoch noch vor der Linie retten. Linksverteidiger Huckle leitete die nächste gefährliche Szene ein. Nach seinem Lauf über die linke Seite war es erneut Alder, der in höchster Not klärte. Babacar N'Diaye hätte bereit gestanden (18.).
Die restlichen Szenen bis zur Pause gehörten dem Drittligisten. Zunächst rettete Lenz gegen Piossek (22.), danach verfehlte Ghasemi mit einem Freistoß aus 22 Metern das Preußen-Tor (32.). Die beste Gelegenheit vergaben schließlich Piossek und Tankulic. Der Ex-Dortmunder war auf der rechten Seite durchgebrochen und versuchte Tankulic mit einem Querpass zu bedienen. Der verpasste den Ball jedoch im Grätschen (35.).
In der zweiten Hälfte verflachte die Partie zusehends. Beide Trainer nutzten das Wechselkontingent voll aus. Marc Fascher brachte sechs neue Leute, Ahlens Trainer Arie van Lent sogar deren neun. Die beste Möglichkeit den Sieg zu sichern, vergab Preußen-Angreifer Babacar N'Diaye nach 69 Spielminuten. Nach feinem Anspiel von Möllering traf der Senegalese nur das Außennetz.
Trainer Marc Fascher war nach dem Spiel froh, „dass wir es nicht gewonnen haben.“ Ansonsten wäre die Erwartungshaltung möglicherweise zu groß geworden, so Fascher. Insgesamt könnte er mit dem Resultat gut leben. Er lobte seine Mannen für „die gute Arbeit gegen den Ball“ und sah das Ziel „die Null zu halten“ erreicht. „Nach dem gestrigen Kraftzirkel ist es klar, dass bei der Belastung noch nicht viel nach vorne geht“, so der Preußen-Coach.
Die nächsten Spiele bestreiten die Preußen am kommenden Samstag. Dann treffen die Adlerträger im Rahmen eines Blitzturnieres auf die zweite Mannschaft des Hamburger Sportverein aus der Regionalliga Nord und den BV Cloppenburg (Oberliga Niedersachsen West).
-ja-