Testspiel, Spieldatum: 11.07.2010 um 15:00:00| SC Preußen : FC Porto |
| 1:1 (1:1) |
| Tore: 0:1 Hulk (4.), 1:1 Bourgault (19.) |
| Ort: Preußenstadion vor 2386 Zuschauern |
Aufstellung SC Preußen Buchholz (46. Lenz) – Halet (46. Dieckmann), Kirsch, Westermann, Huckle – Kühne (46. Glöden), Bourgault (46. Mümken) – Loose (21. Schmider), Lorenz – Güvenisik (70. N'Diaye), Chitsulo
| Aufstellung FC Porto Pawel - M. Lopes, Stepanoc, Sereno, Addy – Souza – Ruben, Belluschi – Hulk, Farias, James
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| Rund um das Spiel: |
| Ab 12 Uhr Saisoneröffnung mit Mannschaftsvorstellung, Live-Musik mit Realive, Freibier und Aktionsständen |
Mehr dazu:Mit dem FC Porto war zum Vorbereitungsspiel eine echte Hausnummer zu Gast im Preußenstadion. Ein 1:1 konnten die Preußen gegen Portugals Erstligisten erreichen. „Ich freue mich über das Ergebnis und darüber, dass wir für den Aufwand belohnt wurden“, meinte Trainer Marc Fascher.
Der zweifache Champions-League-Sieger war trotz der sechs WM-Abstellungen mit einigen Stars angereist. Einer von ihnen, Stümer Hulk, zeigte gleich nach vier Minuten sein Können, als der die Portugiesen mit 1:0 in Führung brachte. Der Vier-Klassen-Unterschied schien sich schnell deutlich zu machen, doch dieser Schein trügte. Buchholz musste noch zweimal stark reagieren – gegen Hulk (9.) und auch im Eins-Gegen-Eins mit James (12.).
Doch dann schlugen die Preußen zu. Neuzugang Jonathan Bourgault setzte einen abgewehrten Ball aus 17 Metern flach ins Toreck und so war das Unentschieden wieder hergestellt. Die Adlerträger rochen Lunte und das Sturmduo Güvenisik/Chitsulo drehte auf. Gleich zwei Möglichkeiten in Folge legten sie einander auf (32., 33.). Die aufregendste Szene neben den Toren hatte dann Marc Lorenz, der sich 35 Meter vor dem Tor stark den Ball erkämpfte. Nichts ahnend tauchte auf einmal Torwart Helton vor dem Blondschopf auf, der die Chance ergriff und aufs Tor schoss, doch leider nicht genau genug.
Wieder Güvenisik mit einer Schusschance (38.) und auch Daniel Chitsulo nach Vorlage von Bourgault (42.) hatten die Chancen, die Adlerelf sogar in Führung zu bringen. Vor dem Seitenwechsel sollte dies jedoch nicht mehr gelingen.
Nach der Halbzeitpause wurde das Spiel bei sommerlich heißen Temperaturen in Münster dann weniger intensiv. Das Niveau der ersten 45 Minuten konnten die Preußen zwar nicht halten, dafür allerdings das Ergebnis. Der FC Porto hatte nach 67 Minuten und auch in der 90. mit zwei Lattentreffern die größten Chancen. Die Preußen entfachten durch Einzelaktionen des eingewechselten Babacar N'Diaye Gefahr (88.). Zu einem Tor führte das ganze nicht mehr.
„Die Willensschulung haben wir mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen. Ich bin absolut zufrieden. In der ersten Halbzeit waren wir mutig und wurden dafür belohnt. Nach der Pause gingen wir dann auf der Felge, aber das nötige Glück haben wir uns erarbeitet“, lautete Marc Faschers Fazit.