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War gegen Energie Cottbus erfolgreich: Stümer Sercan Güvenisik. (sd) 24.07.2010 um 19:24:55 UhrPreußen überzeugen beim 1:0 gegen CottbusGegen Zweitligist Energie Cottbus wussten die Preußen am Samstagnachmittag zu überzeugen. Mit 1:0 (1:0) besiegten sie die Lausitzer holten sich im letzten Testspiel der Vorbereitung „ein Erfolgserlebnis, das uns Selbstvertrauen gibt“, so Trainer Marc Fascher.
Erwartungsgemäß sahen die 450 Zuschauer in Schwagstorf, dass die Spieler, die am Mittwoch in Essen wenig bis gar nicht gespielt haben, zum Einsatz kamen. Nach vier Wochen Vorbereitung gingen wieder acht Akteure über 90 Minuten. Marc Fascher wählte ein 4-2-3-1-System, bei dem Güvenisik die einzige Spitze war hinter der offensiven Dreierreihe, bestehend aus Julian Loose (rechts), Mehmet Kara (Mitte) und Daniel Chitsulo (links). Kapitän Stefan Kühne und „Jono“ Bourgault bildeten die Doppel-Sechs. Im Tor stand David Buchholz.
Die ersten Chance des Spiels gehörte den Preußen: Nach drei Minuten brachte Sercan Güvenisik eine Flanke von der rechten Seite auf den zweiten Pfosten, wo 1,70-Meter-Mann Chitsulo zum Kopfball hochstieg, der nur knapp am Pfosten vorbei ging (3.). Zehn Minuten später trafen die Adlerträger den Kasten von René Renno dann, jedoch entschied das Schiedsrichter-Gespann nach Kühnes Kopfball auf Abseits (13.).
In der 24. Minute zählte der Treffer dann. Patrick Huckle baute das Spiel auf und sah den in die Schnittstelle startenden Güvenisik, der denn Ball schön an- und mitnahm und am gegnerischen Keeper vorbeischob – 1:0. Ähnlich wurde Mehmet Kara von Chitsulo bedient, doch der Zehner der Preußen kam einen Schritt zu spät und daher nicht mehr an den Ball (30.).
Nach dem Seitenwechsel wurden die Szenen im Cottbuser Strafraum rar, defensiv stand die Fascher-Elf aber weiter kompakt und präsentierte sich sehr zweikampfstark. Dem ganzen Team war von Beginn an anzumerken, dass viel Spannung herrschte, es kam keine Nachlässigkeit auf. David Buchholz konnte in der 63. Minute die erste gute Parade gegen Energies Alexander Bittrof zeigen. Marc-André Kruska setzte einen Kopfball nach 86 Minuten knapp das Tor der Preußen. In der Schlussphase konnten die Münsteraner dann noch drei Ecken in Folge abwehren und den Sieg einfahren. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit legte Tino Möllering bei einer Konterchance den Ball unsauber quer, so dass den Preußen ein zweites Tor verwehrt blieb.
„In der ersten Halbzeit haben wir wirklich gut gespielt. Wir haben die Zweikämpfe angenommen, defensiv gut verschoben und nach vorne gut in die Tiefe gespielt. Ich denke, dass wir hier gegen einen ambitionierten Gegner aus der zweiten Liga ein Zeichen gesetzt haben. Und diese Mentalität, dass wir dagegenhalten und uns wehren erwarte ich auch weiterhin von meiner Mannschaft“, zeigte sich Trainer Marc Fascher nach Abpfiff durchaus zufrieden.
Text von jk
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